Raucherauto – macht das heutzutage eigentlich noch etwas aus?

Die Zigarette gehört für viele Raucher auch im Auto dazu. Abgesehen von gesundheitlichen Folgen für Fahrer und Mitfahrer, hinterlässt die schlechte Angewohnheit aber auch Spuren im Auto. Der kalte Rauch setzt sich fest; Ablagerungen entstehen an Armaturen, Polstern und Scheiben. Kein Wunder, dass sich immer noch viele Menschen mit der Frage beschäftigen, ob sich ein Raucherauto eigentlich schlechter verkaufen lässt.

Wertverlust beim Raucherauto – Schall und Rauch

Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Auto für den Verkauf vor- und aufzubereiten. Geruchsbelästigungen durch Schimmel, Zigarettenrauch oder Ausgelaufenes lassen sich mithilfe sogenannter Ozonbomben entfernen. Das Ozon übernimmt dabei die Aufgabe, geruchbildende Bakterien und Keime in der Luft zu entfernen. Etwa einen Tag Einsatz und das Fahrzeug riecht wieder neutral. Ein Raucherauto lässt sich somit geruchstechnisch relativ leicht entschärfen. Das funktioniert übrigens auch mit anderen Methoden. Zu den klassischen Hausmitteln zählen sich:

  • Kaffeepulver
  • Waschmittel
  • Essig

Auf die Intensität kommt es an

Ist die Rede von einem Raucherauto, so gibt es dabei verschiedene Interpretationen. Manch ein Autofahrer gönnt sich die Zigarette bei offenem Fenster auf dem Weg nach Hause. Andere Hardcore-Raucher benötigen womöglich Nebelscheinwerfer, um sich überhaupt noch im Innenraum zurecht zu finden. Pauschalisieren lohnt also nicht – im Zuge der Fahrzeugbewertung muss ermittelt werden, wie hoch der Grad der Verschmutzung oder der Beschädigung durch das Rauchen ist. Schließlich muss es nicht nur nach kaltem Rauch riechen. Auch Brandlöcher und hartnäckige Ascherückstände sind denkbar.

Folgen der Raucherei für Verkäufer

Wer sein Raucherauto an den Mann oder die Frau bringen möchte, kann sich mit den oben genannten Hausmitteln oder einer Ozonbombe behelfen. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass sich der Zigarettenrauch auch in den Luftfiltern abgesetzt haben könnte. Diese sollte man ebenfalls wechseln. Auch eine gründliche Reinigung und das Lüften von Armaturen, Fenstern und Polstern kann nicht schaden, um der Geruchsbelästigung Herr zu werden.

Muss ich als Verkäufer einen Wertverlust hinnehmen?

Die Frage nach dem Wertverlust ist nicht einfach zu beantworten. Wurde das Fahrzeug gründlich gereinigt und behandelt, dürfte das frühere Rauchen kaum einem Interessenten auffallen. Sitzt der Geruch allerdings noch im Innenraum, werden die Verhandlungen schwieriger. Wie im Vorfeld beschrieben, kann Rauchen im Auto gewisse Investitionen nach sich ziehen. Der Innenraumfilter muss gewechselt werden. Das gründliche Säubern kostet Zeit, Nerven und Geld für entsprechende Reinigungsmittel. Ein gewisser Nachlass ist bei auffallender Geruchsbelästigung also durchaus vertretbar. Keinesfalls aber sollte man sich – vor allem bei Autoankäufern – das Blaue vom Himmel erzählen lassen. Enorme Wertverluste sollten nicht auftreten. Schließlich taucht die Frage nach dem Raucherauto heutzutage kaum mehr auf, wenn man seinen Autowert gratis online ermitteln lässt. Aufhören ist dennoch eine gute Idee!

 

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